Was sind eigentlich Fixkosten? Der Begriff einfach erklärt

Das Wort Fixkosten hört man häufig, es ruft immer ein wenig Unbehagen auf, da sich die Vorsilbe fix so anhört, als sei alles rund um diese Kosten sozusagen einbetoniert. Aber ist das wirklich so, lassen sich die Fixkosten nicht auch in „Variabelkosten“ verwandeln? Was ist eigentlich mit fixen Kosten im Rahmen der privaten Finanzen gemeint?

Private Fixkosten setzen sich aus verschiedenen Posten zusammen, die in erster Linie und regelmäßig gewichtig damit zusammenhängen, ob man zur Miete wohnt oder eine eigene Wohnung bzw. ein Haus sein eigen nennt.

Zu den Kosten für das Wohnen gesellen sich natürlich noch die Nebenkosten für Strom, Wasser, Internet, Telefon, die sich insgesamt zu einem recht großen Posten addieren.

Fixkosten sind also vereinfacht gesagt solche Kosten (Aufwand), der monatlich feststeht und sich immer wieder wiederholt. Egal ob eine Leistung in Anspruch genommen wird, oder nicht.

Wie fix sind die Fixkosten wirklich?

Will man wissen, wie sich ein monatliches Gerüst zusammen setzt, kann man sich gut an Vorbildern orientieren.

Auch die Grundgebühr zählt zu den FixkostenFixkosten Beispiele zeigen auf, wie Andere ihre Kosten aufteilen, und dabei kann man, wenn man noch neu in der Materie ist, schon Erstaunliches feststellen. Posten, an die man kaum denkt, addieren sich nämlich oft unerwartet schnell zu einer größeren Summe. Private Fixkosten können nämlich durchaus hohe Summen für die den täglichen Genuss von Zigaretten beinhalten.

Sie können bzw. sollten sich aber auch auf solche wieder kehrenden, und damit auf eine Art auch fixen Kosten, wie die für den täglichen Besuch in der Kantine oder im Imbiss beziehen. Und an der Stelle wird es interessant.

Die Kosten für die Miete lassen sich nicht senken, es sei denn, man sucht sich gezielt eine günstigere Wohnung, aber solche Dinge wie der Gas-, Strom- und Wasserverbrauch und die Kosten für besagte tägliche Pausensnacks lassen sich sehr wohl reduzieren. Hier sind Fixkosten Beispiele als Vergleichsgrößen sicher sehr hilfreich.

Ein bisschen Arbeit sollte man schon investieren

Erstaunlich viele Menschen geben sich damit zufrieden, ihre fixen Kosten im Rahmen des Haushaltsbuches sozusagen „pi mal Daumen“ anzugeben und zu berücksichtigen. Wer aber genauer hinsieht, wird merken, dass es oft die versteckten Kosten sind, die sich zu einem Häuflein addieren und die durchaus zu den Fixkosten zu zählen sind.

Ein wenig Genuss, nicht immer zu Fuß gehen, das gehört doch zum Leben! Ja, aber es kostet eben auch Geld. Wer hier ein Sparpotenzial ausmachen will, sollte für einige Wochen minutiös ein Buch führen, in das er einträgt, wofür er Geld ausgibt.

Ein Großteil dieser Posten, so zeigt es die Erfahrung, taucht immer wieder auf, kann also zu den festen, wieder kehrenden Posten gezählt werden. An dieser Stelle wird es aber spannend, denn eine genaue Betrachtung der Summen ergibt oft, dass hier viel Geld verschwendet wird.

Die Aufgabe besteht nun darin, zu sehen, wie und wo man täglich Geld sparen kann.

Kosten Reduzieren kann Spaß machen

Wer neue Wege gehen will, kann einige dieser Tipps umsetzen – es wartet eine größere Ersparnis:

  • Statt allein das Auto zu nutzen, Fahrgemeinschaften bilden – oder das Fahrrad nutzen
  • Mobilfunkanbieter wechseln und so Fixkosten (Grundgebühr!) sparen
  • Gasanbieter wechseln und sparen (s. Artikel bei uns)
  • Imbissessen gegen selbst belegte Brote eintauschen
  • Monatskarte statt vieler teurer Einzelfahrten nutzen
  • Beim Stromverbrauch auf Niedrigenergie-Geräte setzen.

Wie zu sehen ist, sind die fixen Kosten gar nicht so fix – Ersparnisse im mittleren Bereich sind hier möglich!

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