Hat die Ukraine Krise Auswirkungen auf den Finanzmarkt?

Ukraine Krise Auswirkungen auf den Finanzmarkt

Die Ukraine Krise verunsichert die Menschen – egal ob im Privaten, was die Sicherheit im Allgemeinen, den eigenen Arbeitsplatz oder sonstige Auswirkungen auf die persönliche Situation und natürlich die Situation der Menschen in der Ukraine selbst angeht. Sicher haben sich die von Finanzabank finanzinteressierten Leser auch schon einmal die Frage gestellt, ob die Ukraine Krise Auswirkungen auf den Finanzmarkt und die Börsen dieser Welt hat.

Der Blick ins Portfolio verrät die Auswirkugen

Um es relativ kurz zu machen: ja, Krisen, Kriege, Verunsicherungen haben schon zeitlebens mal größere, mal kleinere Auswirkungen auf die globalen Wirtschafts- und Finanzmärkte gehabt. So ist bzgl. der Krim-Krise schon im März 2014 in der Faz ein Artikel über genau dieses Thema erschienen.

Ressourcen, Preise & Sanktionen

Drei Dinge, die die Märkte grundsätzlich recht volatil halten dürften, sind inbesondere die in Krisenzeiten sich verknappenden Ressourcen und die Preise hierfür. All diese Faktoren werden durch potentielle Sanktionen, wie sie etwa im Zusammenhang mit der Ukraine Krise verhängt werden noch verstärkt. Ein Beispiel: verhängt Russland einen Export-Stop für Gaslieferungen, müssen die EU und andere getroffenen Abnehmer zwangsläufig auf andere Anbieter zurückgreifen. Der Markt für Gas verkleinert sich, die zu zahlenden Preise dürften teurer werden.

Ähnlich trifft es aber auch Russland anders herum, wenn von der dortigen Wirtschaft benötigte Dinge nicht durch die EU geliefert werden. Im Umkehrschluss, man ahnt es bereits, sind aber natürlich auch die exportierenden Unternehmen getroffen, deren Geschäft vielleicht zu einem nicht unerheblichen Anteil vom russischen Markt abhängt.

Wie also kann man sich finanziell absichern?

Einen goldenen Weg gibt es wohl nicht. Vielleicht kann man versuchen, das eigene Portfolio und die eigene Vermögensverwaltung so aufzustellen, dass diese möglichst breit gestreut sind. Idealerweise entzieht man sich von Unternehmen die auf der ein oder anderen Weise von der Wirtschaft und Unternehmen der Konfliktparteien überwiegend abhängig sind. Wer beim zukünftigen Handeln darauf ein Augenmerk legt, dürfte damit eigentlich ganz gut fahren.

In jedem Fall bietet es sich zudem an, mit dem Bankberater des Vertrauens potentielle Risiken ausfindig zu machen und je nach Lage zu minimieren. In jedem Fall gilt es wohl in Zeiten der Ukraine Krise die Nachrichten tagesaktuell zu verfolgen und auf potentielle Auswirkungen auf den Finanzmarkt Ausschau zu halten. Information ist gerade in diesen Situationen besonders wichtig.

Linktipp dazu: http://www.capital.de/themen/konjunktur-in-5-minuten-mit-ferdinand-fichtner.html

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