Bank of Scotland Tagesgeld Erfahrung

Seit nun einiger Zeit bin ich Kunde der Bank of Scotland (Bank of Scotland Online Tagesgeldkonto). Anlass genug ein wenig hier über den Finanzabank Blog meine Bank of Scotland Tagesgeld Erfahrung zu teilen. Starten möchte ich damit, wie ich überhaupt Kunde bei der BoS (Kurzform für Bank of Scotland) geworden bin.

Starke Argumente: starke Zinsen auf das Tagesgeld

Ausschlaggebend waren schlicht und einfach die Zinsen. In zahlreichen Tagesgeld-Vergleichen steht das Tagesgeld Produkt, in Punkto Tagesgeldzinsen ganz oben in den Listen. In den letzten Monaten bot das Konto 2,2% p.a., im Moment sind es nun schon 2,3% p.a. Zinsen. Was erfreulich ist: dieser Zinssatz gilt ohne Sternchen, dass heißt auch für mich als Bestandskunde und nicht nur als Neukundenlockvogelangebot. Erst für Anlagebeträge von über 500.000 € behält sich die Bank einen abweichenden Zinssatz vor. Das ist dann wohl Verhandlungssache.

Aber der Zinssatz allein war nicht das einzige Bonbon. Auch heute noch gibt es ein „Startguthaben“. Das sind immerhin 30 € – einfach so geschenkt. Der Betrag wird 6 Wochen nach der ersten Einzahlung auf das neue Tagesgeldkonto gutgeschrieben. Wer nimmt die nicht gerne mit? Die Kontoführung – das hatte ich noch vergessen – ist auch noch kostenlos. Da fragt man sich natürlich, gibt es denn gar keinen Haken?

Die Sache mit dem Haken: Einlagensicherung

Wer unbedingt möchte, dass das angelegte Geld einer deutschen Einlagensicherung unterliegt, für den ist dieses Konto nichts, denn die Bank of Scotland ist dem britischen Einlagensicherungsfonds FSCS (Financial Services Compensation Scheme) angeschlossen. Durch diesen Fonds sind Einlagen privater Anleger bis zu 85.000 Britischen Pfund zu 100 % geschützt. Dieser Schutz gilt auch für Anleger in Deutschland. Für mich ist dieser Aspekt kein Problem, aber er muss natürlich erwähnt werden.

Der Umgang mit dem Tagesgeld-Onlinekonto

Wichtig ist mir immer auch ein gutes Handling des Online-Interfaces. Das Onlinekonto bietet hier alles auf einen Blick, was man braucht. Nach dem Login (Benutzername + Passwort, Beantwortung einer Sicherheitsfrage) bekommt man erst einmal einen grundsätzlichen Überblick: Kontonummer, BLZ und das verfügbare Guthaben. Nur das Elementare also. Ganz schön ist vielleicht auch noch die tagesaktuelle Zinsanzeige – diese zeigt an, wie viel Zinsen bis zum Stichtag schon verdient wurden. Die Auszahlung erfolgt übrigens einmal Jährlich.

Ansonsten kann man alle elementaren Dinge einfach erledigen: Steuerdaten verwalten, Ein- und Auszahlungen veranlassen (auch Lastschrift). Nichts wildes aber alles was man braucht um Geld schnell und einfach, zu wettbewerbsfähigen Zinsen zu parken.

Das Fazit: Erfahrung hat gezeigt, dass die Entscheidung zur Kontoeröffnung richtig war

Insgesamt kann ich bis dato ein positives Fazit ziehen. Das Tagesgeld Erfahrungen bei der Bank of Scotland sind allesamt positiver Natur. Wie der Umgang beim persönlichen Kontakt ist, kann ich jedoch leider nicht sagen, denn den Kundenservice der Bank of Scotland musste ich bislang noch nicht kontaktieren.

(Stand: 23. April 2011)

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