11Apr Als Student: Wohnung kaufen oder mieten?
Irgendwann kommt immer die Zeit, wenn das heimische Nest verlassen werden muss. Zum Beispiel zum Studieren. Immer häufiger stellt sich zum Anfang des Studiums für Studenten die Frage, ob man die dann nötige Wohnung eher mieten oder kaufen sollte, schließlich lässt man sich ja schon für einige Zeit nieder – Geld dass man nicht für die Miete aufwendet, kann man doch zur Tilgung und die Zinsen von Krediten für Investitionen nutzen, oder?
Studentenwohnung: Kauf oder Miete – was macht Sinn?
Wenn es so einfach wäre. Die Frage lässt sich mitnichten pauschal beantworten. “Es kommt drauf an”. Zu beachten ist an erster Stelle, dass man für gewöhnlich nur etwa 5 Jahre studiert – je nach Studiengang selbstverständlich. Konkret heißt dass, dass man die Zeit im Blick haben sollte, bis sich die Immobilie in Form der Studentenwohnung amortisiert hat. Je nach Kaufpreis kann man schon einmal 13 bis 15 Jahre ansetzen.
Möglich ist es allerdings natürlich dennoch die Wohnung nach der Selbstnutzung zu vermieten. Bei gut gelegenen Wohnungen in Uni-Städten dürfte das auch kein großes Problem sein. Pluspunkt für den Wohnungskauf also. Zu bedenken ist aber des weiteren, dass man als Eigentümer höhere Risiken trägt, als das in einem klassischen Mietverhältnis der Fall ist. Es kann durchaus mal sein, dass nach einigen Jahren eine Sanierung fällig werden kann. Fällt die Heizung etc. aus, muss man sich natürlich mitsamt des eigenen Geldbeutels erst einmal selbst um den oder die Mängel kümmern.
Zu guter Letzt ist auch immer die persönliche Finanzlage im Blick zu halten. Verfügt man als Studierender schon über das nötige Eigenkapital zum Wohnungskauf, unterstützen eventuell die Eltern einen dabei? Kann sich die eigene persönliche Lage in kurzer Zeit eventuell rapide ändern – beispielsweise durch einen Uni-Wechsel? All dieses sind Fragen, die im Vorfeld schon mit einkalkuliert sein sollten. Wer sich über alle möglichen Risiken im Klaren ist und die Finanzierung auf eine solide Basis stellt sollte so klarer und einfacher zwischen den Alternativen entscheiden können.
01Mrz Lohnt sich zur Zeit die Festgeld Anlage?
Jein. So eindeutig oder weniger eindeutig muss die Antwort ausfallen, denn sicher ist nur eines: das die Zukunft unberechenbar ist. Genug aber der schwammigen Umschreibungen. Ob sich eine Festgeld Anlage lohnt, hängt insbesondere von der Erwartung der Zinsentwicklung ab.
Steigen die Zinsen, macht eine Festgeldanlage eher weniger Sinn
Steigen die Zinsen, steigen diese für eine Festgeld Anlage logischerweise auch. Wichtigste Eigenschaft einer Festgeld Anlage ist es aber natürlich, dass eine besitmmte Menge Geld über einen bestimmten Zeitraum zu festen Konditionen angelegt wird. In diesem Fall kann man also nicht mehr von steigenden Zinsen profitieren. Umgekehrt stellt eine Festgeld Anlage aber natürlich auch eine sichere Anlage dar, bei der sich die Rendite im Voraus sicher berechnen lässt.
Abschließend lässt sich die Frage: “Lohnt sich eine Festgeld Anlage zur Zeit?” also nicht sicher beantworten. Sie selbst müssen ihre persönliche Geldanlage anhand der persönlichen Zukunftserwartungen ausrichten.
04Feb 1822direkt Depot mit u.U. 100 € Startguthaben
Die 1822direkt Direktbank (Tochter der Frankfurter Sparkasse) hat seit einiger Zeit auch ein eigenes Depot im Angebot: das 1822direkt Depot. Die Eröffnung dieses Depots lohnt sich im Moment besonders, denn zum Start gibt es unter bestimmten Bedingungen ganze 100 € Startguthaben geschenkt. Zudem gewährt 1822direkt noch bis einschließlich zum 30.04.2011 50% Rabatt auf die Ordergebühren.
Richtig interessant dürften für die “normalen Anleger” jedoch die 100 € Startguthaben des Depots sein. Wie und wann bekommt man also 100 € gutgeschrieben. Die Bedingungen dafür sind relativ simpel:
Sie erhalten 100 € Startguthaben, wenn Sie nach Eröffnung des neuen Depots bis 30.04.2011 Fonds im Wert von mindestens 10.000 € im Bestand haben. Dies kann durch Kauf oder Übertrag von einer anderen Bank erfolgen. Die Auszahlung des Startguthabens erfolgt im Mai 2011. Dieses Angebot gilt für Kunden, die bisher kein Depot bei der 1822direkt und keine weiteren Kontoverbindungen bei der Frankfurter Sparkasse haben.
Der Übertrag ist übrigens kostenlos, so dass man keine Angst haben muss, die Gutschrift könne durch die Gebühren hinfällig sein. Aber nicht nur die 100 € Startguthaben machen den Wechsel des Brokers hin zu 1822direkt attraktiv. Folgende Aspekte lesen sich soweit auch relativ gut (und sparen eventuell auch laufend Gebühren – je nach bisherigem Broker):
- Keine Depotgebühren bei Depotbestand oder einer Order im Quartal
- Günstige Orderpreise ab 9,90 Euro
- Ca. 3.500 Fonds mit bis zu 100% Rabatt auf den Ausgabeaufschlag
22Jan Steigen die Tagesgeldzinsen?
Nun hat das Jahr 2011 begonnen und viele Sparer fragen sich, wann die Zinsen wieder steigen, zumindest so weit, dass sich auch nach abzug der Inflationsrate eine tatsächliche Rendite erwirtschaften lässt. Die Zinsentwicklung hervorsagen kann jedoch leider niemand sicher. Zuletzt hat die EZB jedoch angedeutet, dass eine leichte Erhöhung des Leitzinses (momentaner Einlagezins: 0,25%, Hauptrefinanzierungssatz: 1,00%) in Angriff genommen werden könnte.
Eine erhöhung der Zinsen würde sich sodann auch früher oder später in den Zinsen der diversen Anlagenprodukte wiederspiegeln. Wie die Zinsen der beliebten Tagesgeldkonten momentan stehen, ist auch anhand der Tagesgeld Vergleichstabelle auf einen Blick zu erkennen. Zu beachten ist, dass die aktuelle Inflationsrate bei fast 2,0% liegt. Diesen Fakt sollte man auch bei der Wahl des passenden Tagesgeldkonto beachten. Steigt das Zinsniveau, dürften aber normalerweise die Zinsen bei sämtlichen Tagesgeldkonten steigen.
21Jan Riester Rente und Rürup Rente Vergleich
Sowohl bei der Riester Rente als auch bei der Rürup Rente handelt es sich um private Rentenversicherungen. Welche vorteilhafter ist, kann nicht pauschal gesagt werden. Jeder sollte für sich selbst nach einem Rürup und Riester Rente Vergleich eine Entscheidung treffen.
Riester Rente
Während die Rürup Rente umfassende Steuerermäßigungen als Förderung bietet, können bei der Riester Rente vor allem Zulagen in Anspruch genommen werden. Auch sind Steuervorteile möglich, jedoch in geringerem Umfang als bei der Rürup Rente. Zu unterscheiden sind drei verschiedene Riester-Zuschüsse. Jeder kann eine Grundzulage in Höhe von 154 Euro jährlich erhalten. Ehepaare bekommen dementsprechend das Doppelte, also 308 Euro. Auch gibt es eine Kinderzulage, was die Versicherung für Familien besonders attraktiv macht. Der Zuschuss pro Kind liegt bei 185 Euro jährlich bzw. bei 300 Euro für ab 2008 Geborene. Eine weitere mögliche Zulage ist der Berufseinsteigerbonus von 200 Euro. Erhalten kann diesen, wer im Jahr des Vertragsabschlusses höchstens 26 Jahre alt wird und eine sozialversicherungspflichtige Tätigkeit ausübt.
Darüber hinaus können für den Erwerb von Wohneigentum bis zu 100 % des Kapitals genutzt werden. Dennoch wird das Kapital beispielsweise bei Alg-2-Berechnungen nicht als Vermögen gewertet. Ein weiterer Vorzug dieser privaten Rentenversicherung ist, dass das gesamte Guthaben auf dem Riester-Sparkonto während der Sparphase pfändungssicher ist.
Wer einen Rürup und Riester Rente Vergleich vornimmt, stellt fest, dass bei der Riester Rente das angesparte Kapital an den Ehepartner übertragen oder das Restguthaben an Hinterbliebenen ausgezahlt werden kann. Bei der Rürup Rente benötigt man hierfür einen Zusatzvertrag. Zudem ist es nur bei der Riester Rente möglich, sich einen Großteil des Kapitals während der Ansparphase oder zu Beginn der Rentenzahlungen auszahlen zu lassen, beispielsweise zur Finanzierung einer Immobilie.
Rürup Rente
Auch die Rürup Rente ist eine staatlich geförderte Altersvorsorge. Das Kapital wird nicht in voller Summe ausgezahlt, sondern lebenslang. Wie bei der Riester Rente wird das angesparte Guthaben nicht an das Vermögen angerechnet und kann während der Ansparphase auch nicht gepfändet werden.
Bei der Rürup Rente wird eine bestimmte Prozentzahl der Beiträge als Sonderausgaben anerkannt. 2011 sind 72 Prozent der Beiträge steuerfrei, bis zum Jahr 2025 steigt dieser Satz um zwei Prozent jährlich. Im Unterschied zur Riester Rente wird in der Rentenphase der Rentenanteil noch nicht voll versteuert. Aktuell beträgt der Anteil, der versteuert werden muss, 62 Prozent. Dieser wird bis zum Jahr 2020 jährlich um 2 Prozent und danach jährlich um 1 Prozent angehoben. Dies bedeutet, dass der steuerpflichtige Teil im Jahr 2040 auch bei 100 Prozent liegt.
Nicht nur die Beiträge, auch die Zinsen werden von der Abgeltungssteuer befreit. Ein weiterer Vorzug ist die flexible Sparmöglichkeit. Beispielsweise kann man mit kleinen Beiträgen beginnen und, wenn es sich anbietet, sein Sparkapital mit einer Einmalzahlung aufstocken. Ein Nachteil ist, dass in der Regel beim Todesfall, egal ob vor oder nach Rentenbeginn, das gesamte Guthaben verfällt. Insgesamt ist die Rürup Rente aber die wohl beste Form der privaten Altersvorsorge für Selbstständige mit hoher Steuerlast.
08Jan Den Gasanbieter wechseln und jährlich sparen
Momentan flimmern die Informationen zum Wechsel des Energieversorgers im Fernsehen nur so rauf und runter. Leider geht neben dem Strom die andere Sparte “Gas” etwas unter. Zu Unrecht. Auch Gas wechseln ist mittlerweile ohne Probleme online möglich.
Auch beim Gas gelten ähnliche Bedingungen wie beim Stromwechsel. Der Wechselvorgang kann ganz einfach online angestoßen werden. Der neue Anbieter übernimmt sogar die Kündigung des alten Anbieters. Damit ist soll ein problemloser “Umzug” gewährleistet werden. Vor einer Lieferungseinstellung muss man derweil keine Angst haben, ist die ununterbrochene Lieferung durch den Grundversorger doch gesetzlich gewährleistet.
Sparen kann man pro Jahr insgesamt bis zu 400 Euro je nachdem wie günstig oder teuer der bisherige Gastarif schon war. Die maximal 10 Minuten Aufwand zum Wechsel – optimalerweise auch jährlich – lohnen sich also auf jeden Fall. Die Zeit ist gut investiert.
23Dez Das ING-DiBa Depot: ein Testbericht
Seit nunmehr geschätzten etwa zwei Jahren benutze ich das sogenannten Direkt-Depot der ING-DiBa. Die ING-DiBa ist, das dürfte allen Lesern hier bereits bekannt sein, eine der größten Direktbanken in Deutschland, die aufgrund des entfallenden Filialnetzes besonders günstige Konditionen anbieten kann. Mit diesem Testbericht möchte ich gerne Interessierten eine Hilfe an die Hand geben, das ING-DiBa Depot zu eröffnen, oder eben nicht zu eröffnen.
Die Konditionen des ING-DiBa Depots
Eines der wichtigsten Attribute bei jedem Onlinebroker sind natürlich die Konditionen. Hier kann die ING-DiBa mit dem Direkt Depot punkten. Als ich damals von der ehrwürdigen Volksbank (5 Euro Limitgebühren für mich damals!) zur ING-DiBa gewechselt bin, habe ich das vor allen Dingen wegen der Preisgestaltung der ING-DiBa getan. Man bekommt das ING-DiBa Direkt-Depot kostenlos, heißt man zahlt keine Depotführungsgebühren, außerdem erhält man dazu ein Verrechnungskonto. Das Extra-Konto (Tagesgeldkonto) ist auch als Bonbon noch recht gut verzinst (z.Zt. 2,0 % p.a.).
Über 100 Fons können bei der ING-DiBa als Sparplan (ab 50 Euro monatlich) bespart werden. Das ist vor allen Dingen eine gute Sache für junge Sparer. Diese können schon mit geringen Beträgen auf die Dauer etwas bewegen. Außerdem bietet die ING-DiBa bei zahlreichen Investmentfonds einen bis zu 100% Rabatt auf den Ausgabeaufschlag an. Man kann sich gar nicht so recht vorstellen, was das in 30 Jahren für einen Unterschied macht! Das Handeln mit Wertpapieren kostet bei der ING-DiBa 0,25 % vom Kurswert. Mindestens aber 9,90 Euro, maximal 49,90 Euro. Klar, mit 9,90 Euro liegt die ING-DiBa nicht am untersten Ende der Gebühren Tabelle (dabei ist noch Flatex), aber ist dennoch recht günstig. Wer größere Volumen tradet, ist mit max. 49,90 Euro Provision für die ING-DiBa gut bedient.
Der Login Bereich des Direkt-Depot
Wichtig ist für aktive Börsianer auch immer das Interface mit dem gehandelt wird. Deshalb hier auch einige Sätze zum Login des Depot Bereichs bei der ING-DiBa. Zusammengefasst lässt sich schon einmal sagen, dass das Depot zwar rudimentär aber doch effektiv für Langfristinvestoren ist. Daytrader werden wohl mit einer Stand-Alone Lösung glücklicher. Zum Einloggen verlangt die ING-DiBa die Depotnummer sowie die dazugehörige PIN. Danach muss man nochmal eine Sicherheitszahl eintippen – wobei nur zwei Stellen von insgesamt sechs fehlen. Diese variieren immer wieder, was möglichen automatisierten Attacken das Leben erschweren dürften.
Weiter geht es in diesem Testbericht mit der Übersicht des ING DiBa Depots. Auf der Startseite, wie sollte man es anders erwarten, wird man zunächst begrüßt und bekommt die aktuellen Kontostände des Depots und Tagesgeldkontos angezeigt. Man bekommt hier auf den ersten Blick einen wirklich guten Überblick, was nicht zuletzt am aufgeräumten Design liegt. Aktuelle Sonderaktion für Kunden werden ebenfalls angezeigt. In diesem Fall 50 Euro für ein Girokonto. Es finden sich aber auch immer wieder einige nette Sparplan Aktion nach dem Motto: “Richten Sie für mindestens 2 Monate einen Sparplan über mind. 100 Euro für Ihr Extra-Konto an und wir schenken Ihnen 10 Euro“. Solche Aktionen nimmt man natürlich gerne mit. Dann spart man sich halt ein paar Mal die normale Einzahlung ins Verrechnungs-Tagesgeldkonto und legt statt dessen einen kostenlosen Sparplan in Form eines Lastschrifteinzugs an…
Neben solchen Aktionen bekommt man zudem eine Übersicht über den Posteingang. Alle Abrechnungen über Käufe, Verkäufe, Abschlüsse, Dividenden etc. sind hier zu finden. Hat man sich eine Nachricht angeschaut erscheint diese auch nicht mehr auf der Startseite. Praktisch.

Anzeige der Depotbewertung
Weiter geht es mit der Anzeige der Depotbewertung; sprich der Anzeige “wo stehen meine Aktien?”. Die ING-DiBa liefert hier einen einfachen Überblick über alle Werte im Depot. Mit einem Klick kann man weitere Werte der gleichen Gesellschaft kaufen oder natürlichlich verkaufen. Im Einstandskurs werden stets die gezahlten Gebühren mit eingerechnet. Praktisch, da man so ein unverwässtertes Ergebnis bekommt. Auf Realtime Kurse verzichtet die ING-DiBa in dieser Übersicht aber. Eigentlich schade, es werden nur die Schlusskurse des vorherigen Handelstages angezeigt. In meinem Fall befinden sich im Moment nur zwei Werte im Depot:

Die Sache mit den Limit-Orders bei der ING-DiBa
Ich setze immer und überall Limits. Und dafür ist die ING-DiBa eine wirklich gute Bank. Wie eingangs beschrieben hatte ich nun wirklich keine Lust je gesetzem Limit 5 Euro zu zahlen – wohlgemerkt unabhängig davon, ob dieses ausgelöst wurde oder nicht. Beim Direkt-Depot ist Vormerkung / Änderung / Streichung eines Limits KOSTENLOS! Eine tolle Sache um die richtigen Einstiegskurse zu erwischen und auch mal automatisiert die Reißleine zu ziehen. Besonders schön ist auch der recht neue Limittyp, Dynamik Stop Loss, welcher aber leider nur an momentan wenigen Börsenplätzen zur Verfügung steht. Mit dem Dynamic Stop Loss ist es (ebenfalls kostenlos) möglich, Stop Loss Kurse automatisch an den steigenden Kurs anzupassen. Das heißt, will man Gewinne mitnehmen und kann aber noch einen kleinen Rücksetzer verkraften, ist dieses “Werkzeug” das Limit erster Wahl.
Der ING-DiBa Kundenservice
Wegen einer verbummelten TAN Liste und einer anderen kleineren Nachfrage hatte ich erst zwei Mal Kontakt zu einem Ansprechpartner bei der ING DiBa, beide Male bin ich aber nicht enttäuscht worden – im Gegenteil. Nicht wie bei anderen Seiten, ist der Link “Kontakt” ganz gut sichtbar auf jeder Seite im oberen Bereich angebracht. Entweder kann man die ING-DiBa per Post, E-Mail oder Telefon erreichen. Gerade letzteres ist zu empfehlen. Die Hotline ist 24 Stunden am Tag an allen Tagen im Jahr geschaltet. Man erreicht so wohl immer einen Herrn oder Dame vom Kundenservice. Pro Anruf zahlt man aus dem Festnetz 6 Cent pro Anruf. Vor ausufernden versteckten Kosten muss man also keine Angst haben.
Mein Fazit zum Direkt-Depot
Auch wenn die Verfügbarkeit rund um die Uhr gegeben ist, liegt im Kundenserivce – das jedoch je nach Betrachterweise – das größte Manko der ING-DiBa. Die Bank ist nun einmal eine reine Direktbank ohne angebundene Filialen. Wer also zunächst auf einen persönlichen Kontakt verzichten kann (bei steigenden Vermögen wird es einen persönlichen Ansprechpartner wohl auch bei der ING-DiBa geben), mehr Wert auf gute und günstige Konditionen und ein insgesamt sehr gutes Preis-/Leistungsverhältnis legt, der liegt bei der ING-DiBa goldrichtig. Besonders das Fondssparen (neuerdings auch teilweise ETFs) macht Spaß – wenn man einen 100% Rabatt von der ING-DiBa bekommt. Ich kann in der Folge das ING-DiBa Depot nur empfehlen.
Negativ
- keine Realtime Push-Kurse in der Depotbewertung
- Depot ist nicht per Klick “analysierbar”
Positiv
- kostenlose Depotführung
- kostenloses Setzen von Limits
- viele Rabatte auf Ausgabeaufschläge
- gut verzinstes Verrechnungs-Konto
- Kundenservice 24/7 telefonisch erreichbar
Stand: 23.12.2010 Ein Gastbeitrag ( von Ralf W. – keine Gewähr für eventuelle sachliche Fehler -
21Dez Buch Review: “Investieren statt sparen: Wie man mit Aktien ein Vermögen aufbaut” von Max Otte
In den letzten Tagen habe ich das Buch “Investieren statt sparen: Wie man mit Aktien ein Vermögen aufbaut” von Max Otte gelesen, weshalb ich an dieser Stelle einige Worte über dieses Buch verlieren möchte.
Schwachpunkte
Der größte Schwachpunkt des Buches lässt sich meiner Meinung nach schon am Titel ablesen. Vermögen wird in “Investieren statt sparen” mit Aktien, und das heißt rein mit Aktien gleichgesetzt. Sachwerte, Fonds, Gold, Beteiligungen aller Art und was es nicht alles so gibt, bleibt mehr oder weniger außen vor.
Ebenfalls ist es aus heutiger Sicht – nach oder noch in der Finanzkrise – nicht unbedingt ein locker erreichbares Ziel, pro Jahr eine Rendite von mind. 15% p.a. zu erreichen. Wer in den letzten zwei Jahren an Vermögen zumindest nicht deutlich einbußen musste, hat eigentlich schon ganz gut gehandelt. Kurseinbrüche sind mit der Zeit aber auch normal.
Für Einsteiger: eine gute Lektüre
Von den Grundsätzen her, muss man Otte jedoch Recht geben. Gerade Einsteiger in’s Thema Vermögensaufbau werden aufgrund des einfachen Sprachstils und schönen Veranschaulichungen sich im Buch und Thema gut zurecht finden können. Otte teilt die Aktien in verschiedene Kategorien ein: Könige, Meister, Revolutionäre und Kaufleute. In jeder Kaste lassen sich die Aktien mit einem bestimmten Bewertungssystem einordnen. Je nach Risikoprofil kann der Anleger dann so auf diverse Aktien setzen.
Gut strukturiert am Schluss der Kapitel
Damit man die wichtigsten Dinge behält, werden die “größten Weisheiten” am Ende eines jeden Kapitels von Otte wiederholt. Besonders gut und hilfreich dürfte auch der Anhang sein, der eine erste gute und klar gefasste Einleitung in die Bilanz-Bewertung liefert. Alles in allem lohnt sich “Investieren statt sparen” für alle Neulinge, die tatsächlich mit dem Investieren und strukturierten Vermögensaufbau starten möchten. Für diese Gruppe liefert das Buch einige gute Gedanken, die grds. beim Investieren in Aktien zu berücksichtigen sind.
10Nov DAB bank: iShares ETF Free-buy-Aktion
Unter bestimmten Bedingungen kann man bei der DAB bank noch bis zum 30.11. insgesamt 160 iShares ETFs im DAB Sekundenhandel gebührenfrei kaufen. Das ist die größte Free-buy-Aktion auf iShares ETFs einer deutschen Direktbank – bezogen auf die Anzahl der iShares ETFs.
Bedingung ist, dass es sich jeweils um ein Ordervolumen von mindestens 500 Euro handelt. Für Offline-Orders wird ein Bearbeitungsentgeld in Höhe von 10 Euro verlangt. Für Orders unter 500 Euro gilt das übliche Preis-Leistungsverzeichnis.
Die Handelszeiten des DAB Sekunden-Handel sind folgende:
- Montag bis Freitag 08.00 Uhr bis 23.00 Uhr
- Samstag 10.00 Uhr bis 13.00 Uhr
- Sonntag 17.00 Uhr bis 19.00 Uhr
Ein DAB bank Depot kann hier eröffnet werden. Dabei ist nicht nur die momentan iShares Aktion ein guter Aufhänger; Stichwort: keine Gebühren für db x-trackers beim DAB Depot…
05Nov Euro und Capital sehr günstig im Abo mit Barprämien
Wer ständig aktuelle Finanznachrichten lesen möchte – um dann daraus eine möglichst gute Anlageentscheidung treffen zu können, dem sind die beiden Zeitschriften Capital als auch Euro ans Herz zu legen. Beide Zeitschriften haben auch wir im Abonnement und sind sehr zufrieden damit. Natürlich sind die Einzelpreise nicht gerade sehr günstig. Im Abo lässt sich aber durchaus etwas sparen. Gerade die Prämien-Aboform macht ein Abo der beiden Finanztitel äußerst attraktiv:
Man lässt sich als Abonnement von einer Person werben (die die Zeitschrift nicht einmal abonniert haben muss!). Diese Person erhält dann als Prämie einen Barscheck, der ohne Probleme an jeder beliebigen Bank eingelöst werden kann. Effektiv ergeben sich auf dieser Weise sehr gute Preise. Im Einzelnen bedeutet dieses:
Infos zur Bestellung: Sucht in der Suchmaske einfach nach “Euro” oder entsprechend nach”Capital”. Wichtig ist dann die Form des Abos. Hier muss unbedingt das “Prämienabo” gewählt werden. Nur damit kann man den entsprechenden Verrechnungsscheck auswählen. Die werbende Person kann übrigens auch im gleichen Haushalt wohnen! Viel Spaß mit den Abos.






DAB Bank: Das Depot kostenlos + bis zu 2,1% Tagesgeldzinsen, ein absoluter Anlagetipp!
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