25Jan Es kann nicht jeden Tag Gewinne geben
Gastbeitrag – Gestern war wieder mal so ein bescheidener Tag an der Börse. Aber nicht etwa, weil andere Schuld waren, vielmehr lag’s an mir selbst. Doch fangen wir vorn an: vorgestern. Mein Deopt führe ich bei Flatex. Auf der ständig neuen Suche nach Aktien habe ich eine Aktie in’s Blickfeld genommen, bei der gestern Quartalszahlen bekannt gegeben werden sollten.
Und ich erwartete – jawohl ich bin eingefleischter Fan – sehr sehr gute Zahlen. Es handelte sich um Apple. Kurz vor der Bekanntgabe der Zahlen wollte ich mir also noch einige dieser aus meiner Sicht tollen Aktien in’s Depot legen – habe die Rechnung aber ohne meine Risikoeinstufung gemacht. Bei Apple handelt es sich um eine Aktie aus den USA. Für mich selbst habe ich aber damals bei der Anmeldung angegeben, lediglich mit deutschen Aktien handeln zu wollen. Eine entsprechende Änderung der Risikoklassifizierung erschien mir vorgestern noch zu umständlich.
Risikoklassifizierung – immer wieder anpassen
Mein Pech: ganze 10% an einem Tag sind mir so entgangen. Was lernen wir daraus? Achtet darauf, dass die Risikoklassifizierung stets zu eurem Risiko- und Ertragsbewusstsein passt. Mal kann sie natürlich dabei helfen, allzu riskante Geschäfte zu vermeiden, die man womöglich nicht einmal überblickt, mal stoppt sie nette Gewinne auch einfach aus.




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