16Nov Ackermann Interview in der WamS
Wer am heutigen Tage die Welt am Sonntag gelesen hat, wird sicherlich auch das Interview von Kindern mit dem Deutsche Bank Chef Josef Ackermann gelesen haben. Allen anderen empfehle ich das Interview in der Onlineausgabe der Zeitung nochmals zu lesen. Besonders interessant finde ich zum Beispiel folgende Fragen bzw. Anworten:
Kathleen: Wir haben trotzdem nicht verstanden, warum Sie so viel verdienen und andere so wenig! Im letzten Jahr waren es 14 Millionen Euro.
Ackermann: In diesem Jahr wird es nur ein Bruchteil davon sein. Im Übrigen kann ich nichts Verwerfliches darin sehen, dass jemand viel Geld bekommt – wenn er es verdient, das heißt, Bestleistungen erbringt. Das gilt für Sportler ebenso wie für Popstars oder Bankchefs.
Jil: Sind Sie denn einer der Besten?
Ackermann: Das müssen andere beurteilen. Ich setze mein Gehalt ja auch nicht selbst fest, sondern das macht der Aufsichtsrat.
Inhaltlich, dass muss man ebenfalls festhalten, bekräftigte Ackermann nochmals, dass die Deutsche Bank im Moment nicht die Inanspruchnahme von Staatlichen Bürgschaften näher ins Auge gefasst hätte, da man ohnehin gut aufgestellt sei und er fest davon ausgehe, dass die Deutsche Bank gestärkt aus der Krise hervorgehen werde.
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8. Dezember 2008 um 19:52 Uhr
Hier eine Ergänzung, da Herr Ackermann doch zu viele Fragen offen gelassen hat
http://www.inpos.de/ackermann.html
8. Dezember 2008 um 20:16 Uhr
Die Aussagen dort sind aber mit Vorsicht zu genießen. Wenn dort steht: “Janine: Warum unternehmen Politiker dann nicht etwas Grundlegendes, um das System zu verändern?
Beckermann: Systemveränderungen sind in Deutschland unpopulär. Politiker handeln ausserdem nach kurzfristigen Überlegungen bis zur nächsten Wahl. Bis dahin ist Deutschkland sicher nicht bankrott.” stimmt das so sicher nicht und trägt nur zur HauDrauf-Mentalität bei.