04Okt 700 Milliarden Dollar die reichen?
700 Milliarden Dollar, das ist das Volumen des Rettungspaketes, dass das US-Repräsentantenhaus gestern in seiner Sitzung in Washington per Abstimmung im zweiten Anlauf abgesegnet hat. Die Börsen reagierten mit deutlichen Kursrutschen. 451 Seiten fasst nun die Endfassung des verabrschiedeten Rettungspaketes.
Reichen 700 Milliarden zum Beenden der Krise?
Die große Frage aber, die kann bislang noch niemand beantworten: Werden 700 Milliarden US Dollar Unterstützung für die US Banken – in Form von Steuervergünstigungen und direkten Liquiditätsmitteln – reichen, um die größte Finanzkrise nach dem Black Friday im Jahre 1929 zu besiegen?
Es mehren sich zumindest die Stimmen, die der Meinung sind, dass diese Finanzspritze nicht reichen wird. So sagt zum Beispiel Robert Shapiro, ein ehemaliger Wirtschaftsberater Bill Clintons im Spiegel:
Diese Krise wird weitergehen, bis sich der Immobilienmarkt stabilisiert hat.
Mit den 700 Milliarden Dollar sollen genau diese faulen Kredite aufgekauft werden, mit denen US-Hausbesitzer ihre Immobilien scheinbar erstanden hatten. Wie lange es genau dauert, die Massen an Zwangsversteigerungen und die mitunter deshalb entstandene Finanzkrise zu verhindern, kann wohl niemand genau abschätzen.
| Dazu passende ältere Artikel: |




DAB Bank: Das Depot kostenlos + bis zu 2,1% Tagesgeldzinsen, ein absoluter Anlagetipp!
Amazon: Kreditkarte im ersten Jahr kostenlos, + 20 Euro Gutschein und 50% Rabatt