25Jan Es kann nicht jeden Tag Gewinne geben
Gastbeitrag – Gestern war wieder mal so ein bescheidener Tag an der Börse. Aber nicht etwa, weil andere Schuld waren, vielmehr lag’s an mir selbst. Doch fangen wir vorn an: vorgestern. Mein Deopt führe ich bei Flatex. Auf der ständig neuen Suche nach Aktien habe ich eine Aktie in’s Blickfeld genommen, bei der gestern Quartalszahlen bekannt gegeben werden sollten.
Und ich erwartete – jawohl ich bin eingefleischter Fan – sehr sehr gute Zahlen. Es handelte sich um Apple. Kurz vor der Bekanntgabe der Zahlen wollte ich mir also noch einige dieser aus meiner Sicht tollen Aktien in’s Depot legen – habe die Rechnung aber ohne meine Risikoeinstufung gemacht. Bei Apple handelt es sich um eine Aktie aus den USA. Für mich selbst habe ich aber damals bei der Anmeldung angegeben, lediglich mit deutschen Aktien handeln zu wollen. Eine entsprechende Änderung der Risikoklassifizierung erschien mir vorgestern noch zu umständlich.
Risikoklassifizierung – immer wieder anpassen
Mein Pech: ganze 10% an einem Tag sind mir so entgangen. Was lernen wir daraus? Achtet darauf, dass die Risikoklassifizierung stets zu eurem Risiko- und Ertragsbewusstsein passt. Mal kann sie natürlich dabei helfen, allzu riskante Geschäfte zu vermeiden, die man womöglich nicht einmal überblickt, mal stoppt sie nette Gewinne auch einfach aus.
29Dez Was ist Tagesgeld?
Mit Tagesgeld bezeichnet man Gelder, die auf einem sogenannten Tagesgeldkonto hinterlegt werden. Es werden auch kurzfristige Geldmarktkredite mit Tagesgeld bezeichnet. Wir wollen uns hier aber auf den Begriff, wie er für Privatleute geläufig ist, beschäftigen.
Im Begriff ist die wesentliche Eigenschaft von Tagesgeld bereits enthalten: die tägliche Verfügbarkeit. Im Gegensatz zu Geldern auf einem Festgeldkonto sind Tagesgelder täglich verfügbar. Man ist an keinerlei Kündigungsfristen gebunden sondern kann jeden Tag auf’s neue entscheiden, ob das Geld gebraucht wird oder nicht.
Zudem ist der große Vorteil gegenüber den Geldern auf einem klassichen Vorteil sicherlich der Zins: auf Tagesgeldern gewähren die Kreditinstitute in der Regel deutlich höhere Zinsen als das bei Sparbüchern der Fall ist. Selbst Festgelder-Zinsen werden so häufig erreicht – ohne das man sich binden müsste.
Der größte Vorteil ist aber auch zugleich Nachteil des Tagesgeldes: die Zinsen können auch wirklich täglich schwanken. In der Regel passiert das nahc unten hin eher selten. Anders sieht es allerdings aus, wenn die Leitzinsen stark steigen. Die Banken, das zeigen eigene Erfahrungen, geben die erhöhten Zinsen nicht unbedingt direkt weiter.
Gelder werden auf Tagesgeldkonten geparkt
Möchte man Geld in “Tagesgeld verwandeln”, überweist man einfach einen bestimmten Betrag vom Girokonto auf das Tagesgeldkonto. In der Regel sind diese Konten sogar kostenlos und es wird ab und an sogar ein Startguthaben gezahlt (s.u.). Übrigens: Tagesgeldkonten sind keine Verrechnungskonten. Sie eignen sich wirklich ausschließlich zum “Parken” von Geldern. Möchte man eine Überweisung tätigen, muss das Geld vom Tagesgeldkonto zuvor wieder zurück auf das Girokonto überwiesen werden.
20Dez Wie lernt man den Umgang mit Aktien? Wie handelt man mit ihnen?
Gastbeitrag – Eine Frage, die ich immer wieder gestellt bekomme ist: Wie funktioniert das eigentlich mit den Aktien. Ich möchte ja wohl damit einmal an der Börse handeln, doch weiß ich überhaupt nicht, wie das funktioniert und was sinnvoll ist – und natürlich was nicht. Wie kommt man überhaupt in das Thema hinein? In der Schule wurde das Thema Finanzen ja nur sträflich bis gar nicht behandelt.
Die Antwort auf diese immer ähnliche Frage ist dann jedes Mal die selbe und sie fängt mit einer Youtube Empfehlung an, streift dann so manche grundlegende Literatur Klassiker und endet mit Empfehlungen von Brokern. Fangen wir also an. Als allererstes sollte man sich den zum Thema Finanzen absoluten Klassiker bei Youtube ansehen. Es sieht auf den ersten Blick ziemlich einfach gemacht aus, aber man versteht sehr gut und leicht das System hinter dem Geld.
Youtube Einführung zum Thema Aktien / Finanzsystem:
Damit ist schon einmal eine gute Grundlage gelegt. Mit Aktien beteiligt man sich an Unternehmen – an deren Erfolg als auch Misserfolg. Wichtigste Regel ist wohl, dass man (zumindest anfänglich) auf keinen Fall irgendeinem “Geheimtipp” folgen sollte, sondern vielmehr selbst überlegen muss, welches Unternehmen zukünftig wohl auch noch sehr gut oder besser dastehen wird. Börse ist Psychologie. Ein guter Indikator für langfristige Investments sind natürlich die “harten Fakten”, dass heißt der Unternehmensgewinn, der Umsatz, die Entwicklung des Anlagevermögens, das Kurs-Gewinnverhältnis und und und. Wer lieber spekuliert und kurzfristig Gewinne (und vielleicht auch Verluste!) einfahren möchte, muss sich mitunter auch an anderen Dingen halten. An den Dingen, die andere Menschen dazu bringen eine Aktie zu kaufen oder zu verkaufen – an Unternehmensnachrichten, der allgemeinen globalen Lage usw.
Ist der Einstieg gemacht, hilft es sich zu Beginn einige Bücher zuzulegen. Einige gute Buchtipps zum Vermögensaufbau sind hier schon vorgestellt worden. Als besonders gutes Buch möchte ich “Der reichste Mann von Babylon” hervorheben. Es ist wirklich gut und einfach geschrieben und vermittelt durch Bilder ganz wichtige Grundlagen des Investments. Erst wenn wirklich diese Grundlagen aufgebaut worden sind, kann man sich so langsam an den realen Markt wagen. Unbedingte Voraussetzung dafür ist ein Depot bei der Hausbank – wie früher – oder aber bei einem Onlinebroker.
Das richtige Depot und: was ist überhaupt ein Depot?
Aktien sind Sachwerte und diese wollen verwaltet werden. Früher bekam man sogenannte Anteilsscheine, die man auch wirklich in der Hand halten konnte. Heutzutage geschieht das digital in einem Depot. Pro Tag werden Millionen wenn nicht gar Milliarden einzelne Stückaktien gehandelt. Da wäre die klassische analoge Form wohl mit überfordert. Heutzutage hat man sich auf Wunsch innerhalb von Sekunden an einem Unternehmen beteiligt. Die Wahl muss heute nicht mehr zwischen Papier oder Digital sondern vielmehr zwischen Hausbank und Onlinebroker getroffen werden.
Viele Anleger vertrauen in Sachen Aktien und Depot immer noch der Hausbank – was auch sicher nicht verkehrt ist, doch sollte man sich immer die Gebühren vor Augen halten. Ein Onlinebroker kann wegen der fehlenden Filialbanken mit geringeren Kosten kalkulieren und diese Erparnisse direkt an den Kunden weiter geben. Das heißt aber nicht, dass man grundsätzlich auf Service und Support verzichten muss. Viele Anbieter sind telefonisch rund um die Uhr (!) + via Fax, Brief und E-Mail erreichbar. Die Kauf und Verkauf Abwicklung von Aktien geschieht vollständig online – oder auf Wunsch auch per Telefon. Ein solcher Onlinebroker ist zum Beispiel die ING-DiBa (Testbericht hier).
Tipp: vor der ersten Aktion am Markt sollte man sich eine Watchlist oder ein sogenanntes Spiel-Depot zulegen. Hier kann man unter realten Bedingungen mit Spielgeld testen, ob man am Markt zurecht kommt.
16Dez Baufinanzierungen in 2012 – Auf welche Entwicklung muss man sich einstellen?
Nachdem die EZB den Leitzins im Jahr 2011 in zwei Schritten erhöht und danach wieder auf das Rekordtief von 1,0 Prozent abgesenkt hat, sind sich Experten über die Entwicklung von Bauzinsen uneins. Sie könnten im Jahr 2012 so niedrig bleiben wie jetzt, aber kaum noch fallen – sagen einige Insider. Vom Tiefpunkt müsse es jetzt hochgehen, meinen andere.
Rückblick: EZB-Zins und Kapitalmarktentwicklung 2011
Die EZB hatte im April und im Juli 2011 die Leitzinsen um jeweils 0,25 Prozent angehoben, um die im Euroraum drohende Inflation zu bekämpfen. Infolgedessen stiegen in Deutschland zwar die Zinsen für Fest- und Tagesgeldanlagen, nicht jedoch die für Ratenkredite und erst recht nicht die Bauzinsen, obgleich das erwartet worden war. Sie sanken sogar noch leicht ab. Zinsen für Immobilienprojekte befinden sich seit Mitte des Jahres 2011 auf einem historischen Tief, eine gute Zeit für Bauherren. Im November und im Dezember 2011 senkte die EZB kurz hintereinander die Leitzinsen wieder ab, seit dem 08.12.11 befinden sie sich wieder auf 1,0 Prozent. Die Euroschuldenkrise zwang die Zentralbanker zu diesem Schritt, der eigentlich ihrem Auftrag der Inflationsbekämpfung zuwider läuft. Da die Krise die Realwirtschaft erfasst hat und sich Europa, auch Deutschland, möglicherweise auf eine milde Rezession zubewegt, dürften die EZB Zinsen so niedrig bleiben, mithin auch die Bauzinsen. Im Bundesdurchschnitt lagen diese im September 2011 bei 2,91 Prozent, im April waren es noch 4,15 Prozent gewesen, im August dann nach verschiedenen Quellen 3,6 bis 3,9 Prozent.
EU-Währungskommissar Olli Rehn rechnet für 2012 mit einem leichten Wachstum in der Eurozone von 0,5 Prozent, in Deutschland könnten es laut Bundesregierung und Wirtschaftsweisen 0,8 bis 0,9 werden. Für die zweite Jahreshälfte 2012 wird mit einer leichten Belebung gerechnet.
Staatsanleihen und Bauzinsprognose
Da die Renditen für deutsche Staatsanleihen ebenfalls sehr niedrig sind und Bauzinsen sich an diesen orientieren, erwarten einige Experten eine geringe Schwankungsbreite auf sehr tiefem Niveau. Das Manager Magazin ermittelte für Dezember 2011 einen Prozentsatz von 3,3% bei Bauzinsen mit 10-jähriger Zinsbindungsfrist. Christian Kraus von Interhyp glaubt, dass aufgrund des EZB-Zinses die Bauzinsen nicht steigen, Stephan Gawarecki von Dr. Klein hingegen ist der Auffassung, dass die Verzinsung von Staatsanleihen nicht so niedrig bleiben dürfte, weil in Europa das Geld sonst andere Wege ginge – zu höher verzinsten Anleihen aus Italien und Spanien etwa. Mithin könnten auch die Bauzinsen wieder steigen. Für Anleger, die in den nächsten 1 – 2 Jahren bauen möchten, bedeutet das:
- Baugeld ist historisch günstig, was nicht ewig so bleiben muss
- Baukredite eher früher als später aufnehmen
- Anschlussfinanzierungen nach Möglichkeit sehr frühzeitig mit einem Forward-Darlehen absichern
- lange Zinsbindungsfristen vereinbaren
Auch wer eher vage an ein Bauprojekt in den nächsten zwei Jahren denkt, sollte gegenwärtig einen umfassenden Zinsvergleich anstellen. Informationen sind das A und O bei der Baufinanzierung.
14Dez Sinnvolle Finanzgeschenke zu Weihnachten
Heute war ich kurzzeitig, nachdem ich mich zuletzt mit dem Chashflow Spiel beschäftigt hatte, auf der Suche nach einem sinnvollen Weihnachtgeschenk – idealerweise für Kinder – mit einem sinnvollen Bezug zu Finanzen. Gefunden habe ich auch etwas: un dzwar eine Geldzählmaschine bzw. eine Spardose mit Zählfunktion. Warum eine Geldzählmaschine verschenken? Das schöne an diesen Spielereien ist, dass der Anreiz Geld zu sparen noch höher ist, will man doch schließlich eine möglichst hohe Zahl angezeigt bekommen – eine hohe Zahl, die das bereits angesparte Geld anzeigt.
- Spardosen mit Zählwerk bei Amazon
Die meisten Spardosen haben dazu ein kleines Digitaldisplay über den Einwurfschlitz. Bei den Spardosen habe ich die Erfahrung gemacht, dass es nicht unbedingt auf High-Tech Funktionen ankommt. Es reicht vielmehr, dass rudimentär das eingeworfene korrekt gezählt wird. Allein die automatische Summierung motiviert – vor allen Dingen auch Kinder – ungemein mehr zu sparen. Summa summarum ein tolles Finanzgeschenk um ein Gefühl für den Wert des Geldes zu vermitteln.
Weiterer Vorteil der Spardosen mit Zählwerk ist zudem, dass sie selbst recht günstig zu bekommen sind. Los geht es schon ab etwa 8 €. Diese 8 € sind sicher eine gute Investition!
04Dez CASHFLOW: Spielend Umgang mit Geld lernen
Gerade in diesen schwierigen Zeiten legen (Gott sei Dank) immer mehr Menschen Wert, auf eine gute und solide finanzielle Ausbildung. Der Umgang mit Geld will schließlich gekonnt sein. Das betrifft insbesondere das Wie zum Aufbau eines Vermögens. Schritt für Schritt will das Investieren in gute und rentable Objekte gelernt sein. Wichtig ist aber vor allen Dingen, das “gesamte System” hinter der Geldmünze zu verstehen.
- Brettspiel CASHFLOW® 101 – tolles und sinnvolles Weihnachtsgeschenk
Dieser Umgang mit Geld kann spielend beispielsweise mit dem Brettspiel Cashflow erlernt werden. Das Spiel geht auf die grundlegende Idee von Robert T. Kiyosaki (Rich Dad – Poor Dad, ähnliches Grundwerk wie Der reichste Mann von Babylon) zurück. Zwar kostet das Spiel fast 200 €, dennoch ist es mit Sicherheit doch eine gute Investition in die Zukunft, vermittelt es doch spielend, was Vermögenswerte sind, die einem Geld bringen und was Verbindlichkeiten sind, die einem Geld aus der Tasche ziehen. Dieses grundlegende Wissen kann man nicht früh genug lernen. Gespielt werden kann Cashflow wohl wahrscheinlich in einem Alter von etwa 10 Jahren.
01Okt Barclaycard Student: Kreditkarte für Studenten
Eine Kreditkarte für Studenten ist die Barclaycard Student Kreditkarte. Auch mich als Studenten-Kunde hat sie überzeugt. Als Student hat man ja häufiger das Problem nicht sofort als kreditwürdig eingestuft zu werden. Bei der Barclaycard for Students bekommt man sofort von Anfang an einen Kreditrahmen von bis zu 1.000 € eingeräumt – es sei denn man zahlt Guthaben ein, denn dann vergrößert sich er Rahmen entsprechend.
Gerade auch das Einzahlen lohnt sich durchaus – ich nehme es gerne in Anspruch – denn Barclaycard verzinst das Guthaben auf der for Students-Kreditkarte mit zur Zeit 1,5% p.a. Zinsen (! – Stand: 01.10.11). Selbst Tagesgeldkonten bieten zur Zeit nicht unbedingt mehr.
2 Monate lang 0% Kreditzinsen
Das wohl finanziell attraktivste an der Studentenkreditkarte von Barclaycard ist aber wohl die Rückzahlungsmöglichkeit: es bleiben 2 Monate Zeit, fällige Beträge zurückzuzahlen. Und das Beste: Während dieser Zeit zahlt man bei der Barclaycard for Students keine Zinsen (Preisverzeichnis – Download hier). Ansonsten? Für die Visa Kreditkarte zahlt man im ersten Jahr keinen Jahresbeitrag. Danach fallen jährlich 12 € an, was im Vergleich aber immer noch sehr günstig ist.
Informationen und Antrag zur ‘Barclaycard for Students’ – direkt auf der Barclaycard Webseite
31Jul Erfahrungen mit der Amazon Kreditkarte in den USA
Gastbeitrag – Vor kurzem befand ich mich für einige Wochen in den USA. Anfangs stellte sich die Frage ob ich mich besser mit Bargeld bestücken sollte. Dann aber fiel mir ein, dass ich auch meine Amazon Kreditkarte mitnehmen könnte. Gesagt getan. Insbesondere ermutigt hat mich ein Anruf beim Kartenservice – um vorab Kosten zu erfragen. Großer Vorteil der Karte im Auslandseinsatz (USA) ist, dass immer ein aktueller günstiger (Briefkurs?) Wechselkurs genommen wird.
Amazon VISA Kreditkarte im USA-Einsatz
So konnte man dann auch wirklich günstig und komfortabel einkaufen. Meistens reichte die Unterschrift, bei Kleinstbeträgen reichte auch das Ziehen der Amazon Karte durch das Abrechnungsgerät. Nun aber zu den Transaktionskosten: einmal habe ich an einem Bankautomaten 100 $ Bargeld abgehoben. Dafür hat mir die LBB (der Partner von Amazon) 5 € in Rechnung gestellt. Nicht gerade günstig wie ich finde. Alle anderen bargeldlosen Zahlungen sind aber wirklich günstig gewesen. Eigentlich überall konnte man mit Kreditkarte zahlen, sogar teilweise an Getränkeautomaten. Für jede Zahlung verlangt Amazon/LBB eine Gebühr in Höhe von 1%. Damit kann man wirklich leben! Summa summarum muss ich sagen, dass sich die Karte im Auslandseinsatz bewährt hat. Nicht testen musste ich Gott sei Dank die Sperrung bei Kreditkarten-Missbrauch. Ich denke aber, auch dann hätte ein kurzer Anruf genügt, wenn nicht das System schon Alarm geschlagen hätte.
31Jul Wie Profi-Fussballer Geld anlegen / bzw. dieses teilweise nicht schaffen
Heute war ein sehr interessanter Artikel in der Welt am Sonntag zu lesen (online hier). Er handelt von einem Vermögensverwalter, der sich auf die Geldanlage von Spitzensportlern, wie eben Profi-Fussballer es sind, spezialisiert hat. Am wohl wichtigsten ist die zu vermittelnde Erkenntnis, dass nach Karriere-Ende im Schnitt etwa 10.000 € monatlich zum Lebensunterhalt reichen müssen. Während der Karriere sind nämlich viele Sportler ein deutlich höheres Gehalsgefüge gewohnt.
In der Print Ausgabe war dann noch eine interessante Statistik abgedruckt. Erstaunlicherweise schaffen es nur 3/4 aller heutigen Profi-Fussballer nach ihrer Karriere weiterhin vom Vermögen zu leben. Viele kümmern sich nur unzureichend um die persönlichen Finanzen oder legen dieses unter umständen teilweise in falsche Hände, wieder andere leben ihren bisherigen Stil auf dem bisherigen Niveau weiter, was aufgrund des wegfallenden Gehalts nicht immer funktioniert.
Wie viele Profi-Fussballer ihr Geld anlegen
Investitionsobjekt sind immer noch Immobilien, das wohlbekannte Betongold. Bekanntlich sind dabei aber auch einige Spieler auf die Nase gefallen: Stichwort Ostimmobilien in den 90er Jahren. Die richtige Lage, das richtige Objekt kann aber nach der Karriere durchaus ein gutes Investment darstellen. Entweder zur Eigennutzung oder zur Vermietung. Interessant sind darüber hinaus auch Aktien bekannter Standartwerte. Wie immer gilt aber wohl: Streuen in diverse Anlageklassen erhöht die Sicherheit. Wenn sie sich darüber hinaus informieren möchte, sollten Sie sich auch das Interview von Oliver Kahn zu Gemüte führen, was er vor einigen Monaten der Zeitschrift Capital gegeben hat.
23Apr Bank of Scotland Tagesgeld Erfahrung
Seit nun einiger Zeit bin ich Kunde der Bank of Scotland (Bank of Scotland Online Tagesgeldkonto). Anlass genug ein wenig hier über den Finanzabank Blog meine Bank of Scotland Tagesgeld Erfahrung zu teilen. Starten möchte ich damit, wie ich überhaupt Kunde bei der BoS (Kurzform für Bank of Scotland) geworden bin.
Starke Argumente: starke Zinsen auf das Tagesgeld
Ausschlaggebend waren schlicht und einfach die Zinsen. In zahlreichen Tagesgeld-Vergleichen steht das Tagesgeld Produkt, in Punkto Tagesgeldzinsen ganz oben in den Listen. In den letzten Monaten bot das Konto 2,2% p.a., im Moment sind es nun schon 2,3% p.a. Zinsen. Was erfreulich ist: dieser Zinssatz gilt ohne Sternchen, dass heißt auch für mich als Bestandskunde und nicht nur als Neukundenlockvogelangebot. Erst für Anlagebeträge von über 500.000 € behält sich die Bank einen abweichenden Zinssatz vor. Das ist dann wohl Verhandlungssache.
Aber der Zinssatz allein war nicht das einzige Bonbon. Auch heute noch gibt es ein “Startguthaben”. Das sind immerhin 30 € – einfach so geschenkt. Der Betrag wird 6 Wochen nach der ersten Einzahlung auf das neue Tagesgeldkonto gutgeschrieben. Wer nimmt die nicht gerne mit? Die Kontoführung – das hatte ich noch vergessen – ist auch noch kostenlos. Da fragt man sich natürlich, gibt es denn gar keinen Haken?
Die Sache mit dem Haken: Einlagensicherung
Wer unbedingt möchte, dass das angelegte Geld einer deutschen Einlagensicherung unterliegt, für den ist dieses Konto nichts, denn die Bank of Scotland ist dem britischen Einlagensicherungsfonds FSCS (Financial Services Compensation Scheme) angeschlossen. Durch diesen Fonds sind Einlagen privater Anleger bis zu 85.000 Britischen Pfund zu 100 % geschützt. Dieser Schutz gilt auch für Anleger in Deutschland. Für mich ist dieser Aspekt kein Problem, aber er muss natürlich erwähnt werden.
Der Umgang mit dem Tagesgeld-Onlinekonto
Wichtig ist mir immer auch ein gutes Handling des Online-Interfaces. Das Onlinekonto bietet hier alles auf einen Blick, was man braucht. Nach dem Login (Benutzername + Passwort, Beantwortung einer Sicherheitsfrage) bekommt man erst einmal einen grundsätzlichen Überblick: Kontonummer, BLZ und das verfügbare Guthaben. Nur das Elementare also. Ganz schön ist vielleicht auch noch die tagesaktuelle Zinsanzeige – diese zeigt an, wie viel Zinsen bis zum Stichtag schon verdient wurden. Die Auszahlung erfolgt übrigens einmal Jährlich.
Ansonsten kann man alle elementaren Dinge einfach erledigen: Steuerdaten verwalten, Ein- und Auszahlungen veranlassen (auch Lastschrift). Nichts wildes aber alles was man braucht um Geld schnell und einfach, zu wettbewerbsfähigen Zinsen zu parken.
Das Fazit: Erfahrung hat gezeigt, dass die Entscheidung zur Kontoeröffnung richtig war
Insgesamt kann ich bis dato ein positives Fazit ziehen. Das Tagesgeld Erfahrungen bei der Bank of Scotland sind allesamt positiver Natur. Wie der Umgang beim persönlichen Kontakt ist, kann ich jedoch leider nicht sagen, denn den Kundenservice der Bank of Scotland musste ich bislang noch nicht kontaktieren.
(Stand: 23. April 2011)







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